Geschichte

Die HOFMANN Geschichte

Tradition seit 1919:
Wie alles begann und wie es weitergeht

1919

1919

Zu Beginn der ersten deutschen Demokratie im Jahr 1919, gründen die Brüder Hubert und Leonhard Hofmann in der Windsheimer Spitalgasse, im Erdgeschoss der früheren Berufsschule, eine Firma zur Fertigung landwirtschaftlicher Maschinen.

1925-1927

Im Dezember 1925 legt Leonhard Hofmann seine Meisterprüfung ab, im November 1927 erfolgt der Umzug ins Schellenfeld, der heutigen Hofmannstraße. Die Investitionen steigen deutlich an: Mit dem Neubau der Eisengießerei und einer Montagehalle präsentiert sich das Unternehmen in guter Verfassung.

1936

Im Wirtschaftsaufschwung errichtet HOFMANN 1936 eine weitere Fertigungshalle zur Produktion von Kugellagergehäusen und Bandsägen.

1939

1939 beschäftigt das Werk 122 Mitarbeiter. Der Übergang zur Kriegswirtschaft – HOFMANN wird Rüstungsbetrieb – vollzieht sich zunächst ohne größere Stockungen. Mit dem Arbeitskräftemangel durch die Einberufung von Werksangehörigen zum Militärdienst und dem Rohstoffmangel am Markt wird die Produktion jedoch zunehmend schwieriger.

1945-1946

1945-1946

1945 sind Fertigungsmaterial und Stahl sehr knapp und nur auf Bezugsschein der Regierung erhältlich. Aus Altmaterial und Restbeständen werden zunächst Küchenherde gefertigt. Doch bereits 1946 kann eine neue Gießerei gebaut werden. Im Zuge der erweiterten Produktion werden Teile von Bügeleisen, Schraubstöcken und Sägefeilmaschinen hergestellt.

1948

Nach der Währungsreform 1948 beteiligt sich HOFMANN an der 1. Handwerksmesse in München.

Die Fertigung von Bohr- und Holzbearbeitungsmaschinen wird aufgebaut. Die Herstellung von Bohrmaschinen wird nach einigen Jahren aufgegeben, da eine Marktsättigung dieser Produkte vorauszusehen war. HOFMANN konzentriert sich schließlich auf Holzbearbeitungsmaschinen und stellt die Fertigung komplett darauf um.

1950-1951

1950-1951

Die Präsenz auf der Hannover Messe 1950 steht am Anfang neuer Kundengewinnung. Wesentlichen Anteil am dauerhaften Umsatzwachstum hat das beginnende Exportgeschäft ab 1951. Nach dem Aufbau von Auslandsverbindungen in Europa wird das Netz auch über andere Kontinente gespannt.

1955

Ein kontinuierlicher Ausbau des Betriebs lässt 1955 den Neubau einer größeren Gießerei entstehen. Neben dem Eigenbedarf deckt dieser Betrieb auch Kundenbedarf und den Guss für Elektromotoren ab.

1982-1987

HOFMANN baut sein Vertriebsnetz aus, stetige Ausfuhren beleben das Exportgeschäft. 1982 werden erstmals Maschinen in die USA geliefert. Die Handwerksmesse München honoriert die erfolgreiche, innovative Modernisierung der Produktion 1985 mit der Verleihung des Staatspreises mit Goldmedaille für die Dickenhobelmaschine. Diese Maschine kann – 1987 durch eine stufenlose, frequenzgeregelte Vorschubgeschwindigkeit – noch einmal vorbildlich verbessert werden.

1988-1990

1988 erhält HOFMANN eine Auszeichnung für die 40-jährige Beteiligung auf der 40. Handwerksmesse in München. Ein Jahr später löst die bis heute einmalige Abrichtdickenhobelmaschine Typ AD die bisherige Combi-Maschine ab. Nun ist Dickenhobeln erstmals ohne Aufklappen des Abrichttisches möglich.

Die Vereinigung der beiden deutschen Staaten 1989 / 90 beflügelt den Aufschwung und forciert somit die weitere Modernisierung des Unternehmens.

1994-1995

Im Jahr, am 08.07.1994, feiert HOFMANN mit seinen Mitarbeitern und Handelspartnern das 75-jährige Betriebsjubiläum. Am 01.07.1995 tritt die Tochter von Ernst Hartmann, Frau Gabriele Hartmann, in die Firma ein. Ihr gelingt in der Folge die Ausweitung der Märkte auf fast ganz Europa. Die Exportquote beträgt heute bereits 65%.

Die kontinuierliche Modernisierung wird im Sommer 1995 durch den Bau einer neuen Montagehalle fortgesetzt.

1996-1999

1996 bringt HOFMANN die erste gesteuerte Fräsmaschine auf den Markt. Der Typ TFS 2000 hat zudem neun Drehzahlen, die ohne Umlegen des Keilriemens angewählt werden können, was damals eine technische Sensation war. 1999 erhält das Unternehmen die Auszeichnung zum „Besonderen Lieferanten“ der TEMACO eG.

2000

Die Jahrtausendwende bringt 2000 die Neugründung der Vertriebsgesellschaft HOFMANN Maschinenfabrik GmbH. Die Verbindung von modernster Produktionstechnologie mit Erfahrung ist das Markenzeichen der HOFMANN Maschinenfabrik. Dafür stehen auch die kompetenten und hoch motivierten Mitarbeiter. Der heutige technische Leiter Franz Firzlaff beginnt 1976 als Facharbeiter. Er prägt den innovativen Stand der Technik bei HOFMANN mit und trägt entscheidend dazu bei, dass HOFMANN in vielen Punkten Innovationsführer ist.

2002

2002

Ein gutes Beispiel für das Ergebnis der Unternehmenspolitik ist 2002 – nach langer und aufwändiger Entwicklung – die Präsentation der Universalfräsmaschine UFM 210 VISION. Diese Maschine ist eine absolute Weltneuheit, die Spindel ist bis auf +95,5° schwenkbar, alle Achsen werden über die Spindel verfahren. Für die Maschine wird ein Patent angemeldet.

2004-2006

2004 löst die neue Fräsengeneration mit den Typen TF / TFS 1245 die bisherigen Modelle TF / TFS 1200 ab. 2005 stellt HOFMANN bei seinen Fräsmaschinen als eine der ersten Hersteller eine HSK-Aufnahme für den schnellen Fräsdornwechsel vor. 2006 verzeichnet HOFMANN einen großen Erfolg: Über 100 Fräsen des Typs UFM 210 VISION sind ausgeliefert!

2007

2007 stellt HOFMANN mit sehr positiver Resonanz die neue „Einsteigerfräse“ TFS 107 vor. Anlässlich der Messe „LIGNA“ in Hannover wird die UFM 210 VISION mit modernster Touchscreen-Steuerung präsentiert.

In den anspruchsvollen Märkten Europas ist Kundennähe besonders wertvoll. Mit Vertriebs- und Servicepartnern in Frankreich, Großbritannien, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz verhelfen wir unseren Kunden zu spürbaren Wettbewerbsvorteilen.

2008-2009

2008-2009

Im Sommer 2008 erfolgt der Neubau einer weiteren Werkshalle, in die Ende August die Dreherei einzog. Im Oktober desselben Jahres nahm eine der modernsten Drehmaschinen des Fabrikats DMG hier ihren Betrieb auf. Im selben Jahr wurde die Fräse mit Multi-Step präsentiert. Sie ist die einzige Fräse mit der Möglichkeit des automatischen Mehrfach-Einsetzfräsens.

2009 feiert HOFMANN das 90-jährige Firmenjubiläum.

Auf der Messe „LIGNA“ präsentierte HOFMANN im Jubiläumsjahr 2009 die limitierte Sonderauflage der Kombinierten AD 514 / 634. Diese Maschine definiert am konsequentesten die Firmenphilosophie von HOFMANN.

2010-2013

2010-2013

2010 wird auf der Holzhandwerk wird die Starrfräse Typ TF 106 als wirtschaftliche Lösung vorgestellt. Ebenso die neue Generation von Fräsanschlägen Type 2601 Basic und Effizient.

2011 erhält ein neues Design Einzug im Hause HOFMANN. Die Kombinierte Typ AD 515/635 und die Fräse Typ TF/TFS 1245 sind die ersten im neuen Gewand. Als weitere Neuerung ist die Fräse nun mit moderner Frästechnologie in Form eine 5,7″ Tochscreen Bildschirm lieferbar.

2012 zeigt sich auch der nächste Maschinentyp in modernem Maschinendesign mit ansprechender Farbgestaltung, die Abrichte Typ AHW 412/512/632. In elektrischer Ausführung mit LED-Anzeige für die Hohl-/Spitzfugeneinstellung. Unter dem Motto “Wirtschaftlickeit pur” wird erstmals der Fräsentyp TFS 1260 auf der Ligna gezeigt.

2013 löst die neue Dickenhobelmaschine Typ D 636 die bisherige Maschine Typ D 632 ab.

2014

Die Holzhandwerk in Nürnberg ist Schauplatz für viele Neuigkeiten aus dem Hause HOFMANN. Unter anderem wird die Langloch-Dübel-Fräsmaschine LB 760-ELA eine Neuentwicklung in Kooperation mit dem Hause Lachner, der neue Fräsanschlag “AIR-Lock” mit Guardian, Vakuumtisch und Vakuumgebläse für den Dickenhobel vorgestellt.

2015-2016

Im Jahr 2015 wird erstmals die neue Langloch- und Dübelbohrmaschine LB 770 “OmniFact” vorgestellt. Die Namensgebung wurde aus dem Lateinischen “omni facere” entliehen. Im Zuge des Software-Updates für CNC gesteuerte Fräsmaschinen wird 2016 der QR-Manager entwickelt und auf der HHW vorgestellt. Werkzeug- und Programmdaten werden am PC erstellt und über USB in die Maschinensteuerung eingelesen.